Barramundi

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Spinnfischen vom Boot auf einem thailändischen Gewässer brachte diesen stattlichen 8kg Barramundi.

 

Der Barramundi (Lates calcarifer) gehört zu der Familie der Riesenbarsche (Latinae) und kommt vorwiegend in den tropischen Gewässern Australiens vor und hat sich seit Jahren durch Aquakultur und dem Aussetzen durch den Mensch in Thailand und Teilen Südostasiens angesiedelt. In Thailand ist der Barramundi nach der großen Flut 2011 in nahezu allen großen Flusssystemen und Kanälen anzutreffen. Der Barramundi ist ein sehr beliebter Speisefisch, aber auch als „Sportfisch“ unter Angler bekannt. Der Name Barramundi stammt ursprünglich aus der australischen Sprache und bedeutet soviel wie „Fluss-Fisch mit großen Schuppen“.

Eine Besonderheit der Barramundis ist, dass sie sowohl in Salz- und Süßwasser leben können. Sie sind euryhalin. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Persichen Golf bis hin zu den Philippinen und von Australien bis nach Indien und Japan.

Der Barramundi laicht im Süßwasser und die geschlechtsreifen Tiere leben meist in den Mündungs- und Küstengebieten. Die Jungfische wachsen jedoch nur in Brackwasser (Mischwasser zwischen Salz- und Süßwasser) und Flussmündungen auf.

Die Durchschnittsgröße eines Barramundis liegt bei etwa 1m, aber er kann auch bis zu 2m Länge erreichen. Sein Maximalgewicht kann dabei bis zu maximal 60kg betragen. Als Hauptnahrungsquelle dienen Beutefische, Frösche und vor allem Garnelen. Sie werden immer als Männchen geboren, wovon sich etwa die Hälfte nach einigen Jahren zu Weibchen entwickeln.

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