Mekong Riesenwels

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Ein noch recht kleiner rund 30kg schwerer Mekong Wels gefangen am Bungsamran Lake in Bangkok

Der Mekong- oder auch Mekong Riesenwels (Pangasianodon gigas) genannt, ist die größte Art der Familie der Haiwelse und gehört somit zu einem der größten Süßwasserfische weltweit.

Wissenschaftler vermuten, dass ausgewachsene Mekong Welse (thailändisch: Pla Buek) bis zu drei Meter groß und ein Maximalgewicht von bis zu 300kg in freier Wildbahn erreichen können. Wie auch sein kleiner Bruder, dem Chao Phraya Wels, ist der Mekong Wels wie der Name bereits sagt in den Flusssystemen des Mekongs. Ursprünglich umfasste wohl das Verbreitungsgebiet den gesamten Mekong und dessen Nebenflüsse in Laos, Thailand, Kambodscha, Myanmar, Vietnam und Südchina. Mittlerweile werden die Fische nur noch im Tonle Sap-See und -Fluss als auch im Unterlauf des Mekongs gesichtet. Durch Überfischung und Verlust seines Lebensraumes gilt auch er als vom Aussterben bedroht. In Südostasien ist der Mekong Wels als Symbol zur Notwendigkeit des Schutzes großer Fische im Mekong geworden.

Der Mekong Wels erreicht enorme Wachstumsraten im jungen Stadium und wird deshalb in vielen Aquakulturen gehalten. Von 3,8mm Länge beim Schlüpfen wuchsen die Tiere in der Gefangenschaft innerhalb einer Woche auf 13,4mm Länge heran. Nach vier Monaten wurde eine Länge von 40cm und ein Gewicht von über 600g erreicht. Nach drei Jahren lag das Gewicht bereits bei über 100kg.

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