Pangasius

Der Pangasius (Pangasianodon hypophthalmus) ist der kleine Bruder des Mekong Riesenwelses und gehört zu der Familie Haiwelse. Wie auch der Mekong- und Chao Phraya Wels ist er ursprünglich in den Flusssystemen des Mae Nam (thailändisch: Fluss) Chao Phraya und Mae Nam Mae Klong sowie in den Flusssystemen des Mekong in Thailand, Vietnam, Laos und Kambodscha beheimatet.

Der Pangasius ist ein tagaktiver, in Gruppen lebender Fisch. Sein Nahrungsspektrum umfasst Algen, Wasserpflanzen, Zooplankton, Insekten, organische Abfälle und bei größeren Tieren gegeben falls auch Fische, Krustentiere und Früchte. Neben der Atmung über die Kiemen nimmt die Art auch an der Wasseroberfläche Luft auf, wobei die Schwimmblase als Atmungsorgan dient. Die Häufigkeit und Notwendigkeit dieser Luftatmung ist abhängig von der Sauerstoffkonzentration des umgebenden Wassers. Das ermöglicht dem Pangasius in den teils warmen und Sauerstoff armen Gewässern Thailands zu überleben.

Der Pangasius ist im Vergleich zu seinen größeren Artgenossen noch der mit am meisten verbreitete Fisch seiner Art und wird traditionell von den Fischern befischt. Hinzu kommt, dass man in Südostasien seit einigen Jahren den Pangasius in Aquakulturen züchtet und weltweit als den für uns handelsüblichen Pangasius vermarktet. Pro Jahr werden über eine Millionen Tonnen Pangasius für die Weltbevölkerung produziert. Vor allem in Europa ist der Pangasius aufgrund seines zarten und mild schmeckenden Fleisches zu niedrigen Preisen ein beliebter Speisefisch.

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