PORTFOLIO

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Hallo Ihr Angelverrückten,

 

mein Name ist Hermann Husslein aka der Herminator. Wie wohl so viele tausend Andere in Deutschland bin auch ich ein leidenschaftlicher Angler von der Pike auf. Schon als kleines Kind nahm mich mein Vater mit in unseren Garten ans Wasser. Er, ein passionierter Stippangler drückte mir im zarten Alter bereits eine Rute, einen Haselnussstock mit Pose, in die Hand und so konnte ich meine ersten Fischbekanntschaften am Hausgewässer (Kinzig bei Hanau) machen. Ukeleis und diverse Weißfische mussten sich schon damals warm anziehen.

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Deutsche Junioren Meisterschaften – Calbe a.d. Saale

Über die Jahre hinweg spezialisierte ich mich vorrangig auf die Friedfischangelei (Kopf- und Matchrute) und durfte so zweifach den Hessenmeistertitel und einen Süddeutschen Meister Titel bei den Junioren mit der Stipprute abstauben. National schaffte ich es bei den Junioren immerhin unter die Top10. 2002 musste ich jedoch Lebewohl sagen, da ich mich meiner sportlichen Karriere im Kanuslalom widmen wollte. Aufgrund von mangelnder Zeit und den vielen Reisen verlagerte sich mein Interesse immer mehr in Richtung der Raubfischangelei. Insbesondere die Angelei mit Weichplastikködern auf Barsch und Zander hatte es mir angetan. Damals war die Auswahl an Ködern im Vergleich zu heute noch überschaubar und das Tackle von BassPro aus Amerika der letzte Schrei. Nach meinem ersten Fischkontakt war es wohl um mich geschehen und ich verbrachte vermehrt meine freie Zeit nebst Sport am Wasser um den Barschen und Zandern nach zu stellen.

War mein Tackle und Angelstil zu Beginn noch recht eigen (Jahr 1999), entwickelte ich für mich selbst meine eigene Art und Weise der Köderpräsentation. Anfangs war es noch ein einfaches Absinken des Gummis mit anschließenden langsamen Durchkurbeln des Köders an monofiler Schnur auf Zander und Barsch bis hin zu einer Kombination des heutigen von Jörg Strehlow geprägten „Faulenzens“ und Jiggen. Durch meine zweite Wahlheimat Thailand konnte ich über den Tellerrand schauen und mir auch die dortigen Kunstködertechniken auf Barramundi und Giant Snakeheads für mich zu Nutze machen. Für mich ist und war es immer wichtig meinen eigenen Weg einzuschlagen um an meinen Zielfisch zu kommen. Natürlich waren und sind die Profis wie Uli Beyer, Jörg Strehlow, Dietmar Isaiasch, Luc Coppens und wie sie alle heißen gewissermaßen Vorbilder. Das Knowhow aus der Friedfischangelei Wassertiefen zu bestimmen und Strukturen unter Wasser zu erkennen ist für mich jedoch ein Grundstein und Schlüssel zum Erfolg. Ich für meinen Teil bin nahezu akribisch und so mache ich mir meine eigenen Gedanken über das jeweilige Fressverhalten/-phasen in Abhängigkeit von äußeren Bedingungen, Beschaffenheit meines Gewässers und deren potentiellen Standorten zu bestimmten Jahreszeiten, Material und natürlich auch den Ködern an sich.

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Olympische Spiele 2012 – London

Nach den verpassten Spielen 2008 von Peking und den Olympischen Spielen von London 2012 beendete ich meine sportliche Karriere und widme mich seit dem her wieder vermehrt dem Raubfischangeln und versuche meine Ideen in die Tat um zu setzen. Als Lieblingsfisch steht in unseren heimischen Gewässern der Zander an erster Stelle. Vor allem der Anbiss, wenn es in der Rute wie vom Blitz getroffen einschlägt „tocken“, macht einfach süchtig nach mehr. Im asiatischen Raum/ Thailand hingegen, gehört beim Spinnfischen der Giant Snakehead (Riesenschlangenkopf) mit seinen atemberaubenden Farben zu einem meiner absoluten Favoriten. An erster Stelle steht jedoch der Siamesische Riesenkarpfen. Er gilt für mich als einer der wohl am schwierigsten zu überlistenden Fische im Süßwasser überhaupt. Siehe hierzu „Angeln in Thailand„.

Mein persönlicher Beast Mode:

Barsch: 53,4cm (Main)

Hecht: 121cm (Edersee)

Wels: 204cm (Main)

Zander: 104,5cm (Main)

Ein Spruch der mich meine gesamte sportliche Laufbahn verfolgt hat trifft auch recht gut beim Raubfischangeln zu: „Verlierer hören auf wenn sie müde sind – Gewinner hören auf wenn sie gewonnen haben.“ Vetraue Dir selbst, deinem Können und deinem Köder und du wirst erfolgreich sein.

Tight Lines und Petri Heil
Euer Herminator

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